Das Projekt Africa Amini Alama wurde im Jahre 2009 von der österreichischen Ärztin Dr. Christine Wallner ins Leben gerufen und wird bis heute von ihr und ihrer Tochter, Dr. Cornelia Wallner-Frisee, geführt. Momella Hospital, in dem sich unsere Mutter-Kind-Einheit befindet, ist ein Teil dieses Projekts. Africa Amini Alama liegt sehr ländlich, etwa 1 Stunde nördlich von Arusha, am Fusse des Mount Meru, im Norden von Tansania.

Zusammen mit einer Gruppe engagierter Hebammen versuchen wir, die Mutter-Kind Station kontinuierlich auf einem europäischem Leistungsniveau zu halten. Die Einheit ist sehr gut ausgestattet. Es gibt 2 Gebärzimmer, einen OP für Notfälle, eine kleine Wochenstation mit 8 Betten und eine kleine Schwangerenstation, die ebenfalls 8 Frauen Platz bietet. Wir arbeiten zusammen mit tansanischen Hebammen und versuchen gemeinsam, die Frauen einfühlsam und kompetent zu betreuen, so dass sie die Geburt ihrer Kinder in guter Erinnerung behalten können.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darin, die Gebärkultur zumindest in dem kleinen geschützten Rahmen von Momella Hospital nachhaltig zu Gunsten des Wohlbefindens der Frauen zu verändern. Die Geburtshilfe in Tansania ist, wie in vielen Teilen der Welt, sehr von Gewalt geprägt. Frauen werden geschlagen, gezwungen im Liegen zu gebären und oftmals in der Betreuung vernachlässigt. Vor allem auf dem Land ist eine Krankenstation oft außer Reichweite, die Frauen gebären zuhause ohne Hebammenhilfe, was häufig zu Komplikationen und gravierenden Schäden für Mutter und Kind führt. Unsere Mutter-Kind Einheit ist für die Frauen wie ein sicherer Hafen, in dem sie in Würde und Sicherheit gebären können. Mehr Informationen und Bilder zu dem Projekt finden Sie auf dem unten stehenden link.

Africa Amini Alama: Mama Alama Mutter-Kind Einheit